„Digitale Lebensretter: Smartphone-basierte Ersthelfenden-Alarmierung als Teil moderner Notfallversorgung“
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis diskutierte der Mobile Retter e.V. am 18. November 2025, wie die Smartphone-basierte Ersthelfenden-Alarmierung (SbEA) bundesweit in die Notfallversorgung integriert werden kann und welchen Beitrag sie zu einer modernen Gesundheitsversorgung leistet, die Leben rettet.
Dabei wurde das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Funktionsweise und Voraussetzungen einer bundesweiten Einführung, politischer Rahmen und Chancen für die Notfallreform sowie rechtliche Rahmenbedingungen.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die langfristige Motivation und Bindung der ehrenamtlichen Ersthelfenden durch ein aktives Ehrenamtsmanagement, da nur so ein dauerhaftes und wirksames Engagement sichergestellt werden kann.
Einführung in die SbEA
Einführung in das Thema Smartphone-basierten Ersthelfenden-Alarmierung
Stefan Prasse, Geschäftsführung Mobile Retter e.V.
Wissenschaftliche Perspektive auf SbEA
Einordnung der SbEA aus medizinischer Sicht
Prof. Dr. Bernd Böttiger, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rats für Wiederbelebung (GRC) und Präsidiumsmitglied im DRK
SbEA in der praktischen Anwendung
Kommunale Perspektive: Bericht aus der Praxis
Amin Schnieder, Leitstelle LK Osnabrück und Mobile Retter-Koordinator
Monitor Reanimation 2025 – Perspektive der ADAC Stiftung
Ergebnisse aus dem aktuellen Monitor Reanimation 2025
Stephanie Gaiser und Dr. Rabea Haß, ADAC-Stiftung
Rechtliche Umsetzbarkeit von SbEA
Einordnung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten
Prof. Dr. Andreas Pitz, Professor für Soziales, Gesundheits- und Non-Profit-Recht an der TH Mannheim
Ehrenamt und SbEA
Bedeutung von Ehrenamtsstrukturen und deren Rolle für den Erfolg von SbEA
Dennis Brüntje, Geschäftsführung Mobile Retter e.V.
Über den Mobile Retter e.V.
Seit über zehn Jahren begleitet der Mobile Retter e.V. als gemeinnützige, technologieanbieter-neutrale Organisation die Einführung und Qualitätssicherung Smartphone-basierter Ersthelfenden-Systeme in inzwischen mehr als 40 Regionen Deutschlands.
Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wissenschaft und Praxis setzen wir uns dafür ein, flächendeckend lebensrettende Strukturen zu schaffen, die Ehrenamt, Digitalisierung und Gesundheitsversorgung wirkungsvoll miteinander verbinden.
Forderungen an die Bundespolitik
- Die kurzfristige, flächendeckende und verpflichtende Etablierung der SbEA in allen Bundesländern.
- Die Sicherstellung einer vollumfänglichen und nachhaltigen Regelfinanzierung dieser Systeme durch Bund und Länder.
- Die verbindliche Einführung leitlinienorientierter Qualitätskriterien und Standards, einschließlich der Integration von AED-Standorten und der Nutzung bestehender Vorgaben.
Diese Forderungen wurden im Rahmen des Runden Tisches SbEA gemeinsam mit relevanten Stakeholdern aus Fachgesellschaften, Hilfsorganisationen, medizinischen Fachkräften und zivilgesellschaftlichen Akteuren verfasst.
Fragen?
Sprechen Sie uns gerne an!

Stefan Prasse
Geschäftsführung
T +49 221 9669 4599
M +49 160 9028 3080
stefan.prasse@mobile-retter.org